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Auswahlgespräche

Kenntnisse und Motivation gefragt - die Auswahlgespräche

Bei der Bewerbung für einen Bachelor-Studiengang werden Abiturienten oft anhand von Durchschnittsnote und Eignungstest bewertet. Schneiden sie gut ab, können sie in einem Auswahlgespräch ihre Kompetenzen beweisen.

Auswahlgespräch Bachelor-Studium

Nachdem ein Bachelor-Interessent seine Bewerbungsunterlagen an der jeweiligen Hochschule eingereicht hat, werden sie zunächst von einer hochschulinternen Auswahlkommission geprüft. Meistens tritt dabei der Fall ein, dass es deutlich mehr qualifizierte Bewerber als Studienplätze gibt. Aus diesem Grund werden Bewerber nach der Abiturdurchschnittsnote bewertet. Die Höhe der geforderten Note ist jedoch von Bachelor-Studiengang zu Bachelor-Studiengang und von Hochschule zu Hochschule verschieden.

Eignungstests als Voraussetzung für das Auswahlgespräch

Vielen Hochschulen reicht das Kriterium der Note allerdings nicht aus, weshalb sie zusätzlich Tests durchführen. In diesen sogenannten Eignungstests möchte die Auswahlkommission herausfinden, wer die für ein erfolgreiches Bachelor-Studium erforderlichen Kernkompetenzen besitzt. Jede Hochschule, die solch einen Test durchführt, legt die Bestandteile selbständig fest. Es müssen teilweise Essays zu einem gestellten Thema verfasst oder auch Aufgaben zur Überprüfung spezifischer Bildungsbereiche gelöst werden. Die Aufgaben liegen beispielsweise oft in den Disziplinen Mathematik und Englisch. Wichtig ist dabei zu wissen, dass die Anforderungen auf Oberstufenniveau sind. Es werden kaum zusätzlich zur Schule erlernte Kenntnisse abgefragt.

Zusätzlich können auch Art, Dauer und Relevanz von Auslandserfahrungen und Praktika ausschlaggebende Kriterien sein, ob ein Kandidat zum Auswahlgespräch eingeladen, oder abgelehnt wird.

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