Biomedizin - Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Das Bachelor-Studium ‚Biomedizin‘ an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg sieht eine Regelstudienzeit von sechs Semestern vor, schließt mit der Bachelor-Thesis und dem Erreichen des akademischen Grades des Bachelor of Science ab. Dieser Bachelor richtet sich an Interessierte, die sich mit biologischen Fragestellungen in Hinsicht auf den Menschen beschäftigen wollen. Zu beachten ist, dass das Studium der Biomedizin nicht befähigt, eine ärztliche Tätigkeit aufzunehmen. Vorausgesetzt werden die Hochschulreife und ein Numerus Clausus, der in den letzten Jahren zwischen 1,0 und 1,3 schwankte. Für die konsekutive Fortsetzung der Biomedizin in dem angebotenen Master-Studiengang wird ein überdurchschnittlicher Abschluss im Bachelor-Studium erwartet. Das Studium der Biomedizin befindet sich an der Schnittstelle von Medizin und Biologie. Es handelt sich um ein innovatives und interdisziplinäres Feld, in dem Themen und Fragen der experimentellen Medizin mit Ansätzen der Zell- und Molekularbiologie verknüpft werden. Obwohl die Biomedizin in der Forschung der Biochemie und anderen biologischen Disziplinen verankert ist, fehlte lange eine zielgerichtete und interdisziplinäre Ausbildung. Diese Lücke füllt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit der Einführung des Bachelor of Science in Biomedizin. Es handelt sich um ein naturwissenschaftliches Studium, das sich aus den Gebieten Biologie, Medizin, Mathematik, Chemie und Physik zusammensetzt. Das Bachelor-Studium teilt sich in zwei Hauptbereiche, die naturwissenschaftlichen und die medizinischen Fächer. Der naturwissenschaftliche Teil beinhaltet Fächer wie Physik, Chemie und Mathematik. Im medizinischen Teil werden vorklinische Bereiche der Anatomie, Physiologie und Physiologische Chemie sowie Fächer der klinisch-theoretisch Medizin mit beispielsweise Virologie, Toxikologie oder Pathologie behandelt. Neben der theoretisch fundierten Ausbildung wird auf die praktischen Bezüge Wert gelegt, die sich in Form von Praktika, Kleingruppenarbeit und Laborrotationen zeigen.